13.11.2014

Eröffnungsfeier der Kindernotaufnahme "Fuchsbau der Evangelischen Stiftung Loher Nocken"

Am 13.11.2014 wurde die Kindernotaufnahme "Fuchsbau" durch den Geschäftsführer der Ev. Stiftung Loher Nocken, Dr. Thomas Trapper, durch den Koordinator des Bereichs Inobhutnahme und Sozialpädagogisch Betreutes Wohnen, Michael Lüttecke, als Verantwortlicher für den "Fuchsbau", durch den Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung, Armin Kunze, und den Vorstandsvorsitzenden, Manfred Berger, sowie durch den Ennepetaler Bürgermeister, Wilhelm Wiggenhagen, mit vielen guten Wünschen eröffnet.

Zahlreiche Interessierte waren zu der Eröffnungsfeier erschienen und ließen sich sichtlich beeindruckt die frisch renovierten Gruppenräumlichkeiten zeigen. Im Anschluss informierten sich die Besucher und Besucherinnen bei einer leckeren Currywurst über das Konzept des "Fuchsbaus".

Mit der Einrichtung der Kindernotaufnahme "Fuchsbau" für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren reagiert die Ev. Stiftung Loher Nocken auf eine verstärkte Nachfrage der Jugendämter innerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises nach einem stationären Schutzraum für Kinder in Krisensituationen, die kurzfristig nicht im Haushalt der Sorgeberechtigten bleiben können.

Der Fuchsbau ist als familienanaloge Wohnform konzipiert und an 365 Tagen rund um die Uhr geöffnet. Über einen strukturierten Alltag und freizeitpädagogische Angebote wird den Kindern Sicherheit, Orientierung, Spaß und Freude geboten.

 

 

22.10.2014

Einweihungsfest der neu renovierten Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendtreffs Hasperbach

Schon in den Sommerferien hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtreffs der Ev. Stiftung Loher Nocken in den Souterrainräumen der ehemaligen Grundschule Hasperbach (Hagenerstr. 226) Jessica Weigelt, Ole Jähnke, Isa Schmidinger und Anna Jähnke begonnen zu renovieren. Sie strichen die Räumlichkeiten in freundlichen Farben neu und richteten den Treff mit fröhlich-bunten Barhockern, blauen Sesseln und einer neuen, selbstgebauten Theke ein. In den Herbstferien erhielten die Räume durch verschiedene Dekorationen ihren letzten Schliff. Und endlich, weiß Leon, bei der Einweihungsfeier am 22.10. zu berichten, funktioniert auch der Internetanschluss richtig. Für 20 Cent können nun die Kinder 30 min. im Internet surfen. Bei selbst gemachten Waffeln und Minidonuts spielten bei der Einweihungsfeier Isabel und ihre Freundinnen Arbinita und Lisa mit Mitarbeiter Ole begeistert Bowling auf der Spielkonsole Wii. Andere kickerten, spielten Billard oder draußen Fußball. Auch die umfangreiche Sammlung an Gesellschaftsspielen erfreute sich großer Beliebtheit. Ganz im Zeichen des nahenden Helloweenfestes werden in den nächsten Tagen Helloween-Masken gebastelt und Kürbisse geschnitzt. Im November ist neben Plätzchenback-Aktionen und Klettern im Hochseilgarten der Ev. Stiftung Loher Nocken auch ein Ausflug zum Erlebnisbad H2O in Remscheid geplant. Die Angebote des Kinder- und Jugendtreffs Hasperbach sind kostenfrei und für alle interessierten Kinder ab 6 Jahren. Der Treff hat montags, mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 18.30 Uhr geöffnet. Ab Dezember dieses Jahres wird mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr ein spezieller Jugendtreff für alle interessierten Jugendlichen ab 12 Jahren geöffnet.

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Lisa, Arbinita und Isabel in den neu renovierten Räumlichkeiten des Kinder-und Jugendtreffs Hasperbach

 

08.09.2014

Nachlese zum Familienfest (WAP 08.10.2014)

Familienfest der Evangelischen Stiftung Loher Nocken verzaubert

2014-09-08 WR - Familientag kl

 

 

 06.09.2014

Einladung zum Familienfest der Evangelischen Stiftung Loher Nocken

 

26.06.2014

Sitzbänke für den Bauwagen mit Hilfe der Praxisklasse

Die Praxisklasse der Loher-Nockenschule baut Sitzbänke für den Bauwagen. Den kompletten Bericht finden Sie hier!

 

16.12.2020

Das Qualitätsmanagement der Stiftung Loher Nocken ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert

In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Mayr Ennepetal hat die Evangelische Stiftung Loher Nocken 2020 ein Qualitätsmanagementsystem aufgebaut und verfolgt damit die Strategie, dass die Kundenzufriedenheit, Handlungs- und Organisationssicherheit kontinuierlich und strukturell verbessert werden. Nach einem zweitägigen Audit Anfang November wurde mit dem 04.12.2020 durch die TAW Cert offiziell und neutral bestätigt, dass dieses System die Anforderungen der ISO 9001 erfüllt. 

 

13.03.2014

Fachtag Peer Counseling mit Prof. Dr. Günther Opp und Horst Jugl

"Gemeinsam statt einsam"

Bei dem Fachtag zum Thema "Peer Counseling" der Evangelischen Stiftung Loher Nocken vermittelten der Erziehungswissenschaftler und Sonderpädagoge Prof. Dr. Günther Opp und der Leiter des Internats des Berufsbildungswerks Rummelsberg Horst Jugl den zahlreichen Teilnehmenden diese besondere Methode der Gruppenberatung unter Gleichaltrigen. Peer Counseling wurde im Rahmen des Positive Peer Culture Ansatzes vorgestellt und mit vielen anschaulichen Beispielen und auch Übungen verdeutlicht. Schon im Oktober letzten Jahres hat der renommierte amerikanische Psychologe und Pädagoge Larry Bendtro (Ph.D.) den Positive Peer Culture-Ansatz im Rahmen von Studientagen an der Evangelischen Stiftung Loher Nocken als Etablierung einer Kultur der gegenseitigen Hilfe, Verantwortung und Achtung unter Gleichaltrigen (engl. peer) innerhalb der ambulanten und stationären Gruppen der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt. Nun galt es das Herzstück dieses Ansatzes, das Gruppengespräch unter Gleichaltrigen, näher zu betrachten. In einem mitreißenden, spannenden Vortrag erläuterte Prof. Dr. Opp, dass der Mensch eine grundlegende Motivation zu sozialer Kooperation und Unterstützung hat und die Bedeutung der Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen für den Einzelnen hoch bedeutsam ist. Über Empathie lernen Menschen sich auch mit den Augen einer anderen Person anzuschauen und werden so in die Lage versetzt, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und die Auswirkungen ihrer Handlungen für andere zu antizipieren. Diese Reflexionsfähigkeit wird in den klar strukturierten, regelmäßig stattfindenden Gruppengesprächen (Peer Counseling) genutzt. Dort beraten sich Gleichaltrige nach bestimmten Gesprächsregeln und nach einem festgelegten Ablauf gegenseitig im Hinblick auf ihre erlebten Konflikte, ihre Wünsche und Ziele. Das Besondere dieser Methode liegt in der Symmetrie der Gesprächsteilnehmenden begründet. So fällt es Kindern und Jugendlichen erheblich leichter Hilfe und Ratschläge durch Gleichalltrige anzunehmen. Vor allem erfahren Kinder und Jugendliche im Rahmen der Gruppe, dass Andere sich für sie und ihre Themen interessieren und oft ähnliche Probleme und Wünsche kennen. Über die gegenseitige Beratung werden konkrete Hilfestellungen entwickelt und Unterstützung gegeben. Der Pädagoge hält sich inhaltlich zurück, wertet die Beiträge nicht, fasst lediglich zusammen und achtet auf die Einhaltung der, zuvor von der Gruppe definierten, Gesprächsregeln. Nach dem Motto "gemeinsam statt einsam" werden im Peer Counseling Lösungen gesucht und ein konstruktiver Umgang mit Problemen eingeübt.

Nachmittags bestand für die Tagungsteilnehmenden je nach persönlichem Arbeitsfeld entweder die Möglichkeit einen Workshop zum Thema "Peer Counseling in der Schule" bei Herrn Prof. Dr. Opp oder einen Workshop zum Thema "Peer Counseling in der Jugendhilfe" bei Herrn Horst Jugl zu belegen. In beiden Workshops wurden die Struktur und die Technik des Peer Counselings an das jeweilige Einsatzfeld angepasst vertieft, diskutiert und durch praktische Übungen eingeübt.

Zukünftig wird die Methode des Peer Counselings sowohl in den Alltag der Tages- und Wohngruppen der Evangelischen Stiftung Loher Nocken als auch in den Schulalltag der Loher Nocken Schule für soziale und emotionale Förderung integriert werden.

oben: Tagungsteilnehmende, unten links: jüngste Teilnehmende, unten mittig: Prof. Dr. Günther Opp, unten rechts: Horst Jugl

 

 

19.02.2014

Fachtag Positive Peer Culture

Am 19.02.2014 findet im Kongress- und Tagungszentrum Filderhalle in Leitfelden-Echterdingen eine Fachtagung zum "Positive Peer Culture" - Ansatz unter Beteiligung von der Evangelischen Stiftung Lohernocken statt.