Die Intensivwohngruppe für Kinder befindet sich auf dem Campusgelände der Evangelischen Stiftung Loher Nocken.

Die Wohngruppe im Untergeschoss des Wichernhauses ist für bis zu 7 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren ausgelegt. Entsprechend sind die Räumlichkeiten mit kindergerechten Möbeln ausgestattet. Natürlich können die Kinder ihren Zimmern immer einen individuellen Feinschliff geben. Im Rahmen der Partizipation können die Kinder darüber hinaus auch bei alltäglichen Dingen, den Gruppenregeln oder bei gestalterischen Fragen mitwirken.

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Das eigene Zimmer ist als Rückzugsort wichtig für jedes Kind, deshalb dürfen sie selbst an ihrem Zuhause mitgestalten.

Zielgruppe

Die Intensivwohngruppe bietet Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren, die aufgrund von

  • traumatischen Erlebnissen,
  • emotionalen und sozialen Belastungen,
  • psychischen Beeinträchtigungen oder seelischen Behinderungen

eine intensive Anleitung und Begleitung in verschiedenen Lebensbereichen.

Durch das abgestimmte Zusammenspiel von strukturiertem Alltag, pädagogischer Anleitung und Begleitung in allen lebenspraktischen Fähigkeiten sowie in der Schule und durch die im Hilfeplan nach § 36, Abs. 2 SGB VIII individuell vereinbarten Zielsetzungen wird der gesetzliche Auftrag umgesetzt. 

 

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Ein Platz in der Intensivgruppe für Kinder bietet alle notwendigen Grundleistungen:

  • Prüfung der Indikation und die Erarbeitung eines Kontrakts mit der Familie
  • Entwicklungsdiagnostik, Hilfeplanung, Erziehungsplanung, regelmäßige Einzel-, Gruppen- und Teamgespräche
  • Aufsicht und Betreuung
  • alltägliche Versorgung und Gesundheitsförderung
  • Gestaltung von positiver und kindgerechter Gruppenatmosphäre und Wohnumfeld
  • Angebot der Begegnung mit Werte- und Glaubensfragen
  • partizipative Gestaltung des gemeinsamen Lebens in der Intensivgruppe für Kinder
  • sozial-emotionale Förderung und vielfältige Anregungen zur Entwicklung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
  • Freizeitgestaltung und musisch kulturelle Förderung
  • Förderung der schulischen und/oder beruflichen Entwicklung
  • Förderung der Verselbständigung und Unterstützung der Alltagsbewältigung
  • Methodische Arbeit mit der Herkunftsfamilie oder anderen wichtigen Bezugspersonen der Kinder und ggf. Vorbereitung einer Rückführung in die Herkunftsfamilie

 

Nesrin Goy Gesamtleitung kinder