Das Loher-Nocken-Internat - Schöne, kindgerecht gestaltete Wohngruppen zum Wohlfühlen

Das Internat ist eine unterstützende, familienergänzende, stationäre Jugendhilfemaßnahme für junge Menschen und deren Familien. Im Internats-Haus auf dem Campusgelände der Ev. Stiftung Loher Nocken befinden sich zwei stationäre Wohngruppen für Mädchen und Jungen. Die Innenwohngruppen bieten so eine größtmögliche räumliche Nähe zu den strukturierenden und therapeutischen Maßnahmen in einem stärker beschützenden Rahmen. Das Internat „Plus“ als Regelwohngruppe befindet sich im Erdgeschoss des Hauses - hier werden die Jungen und Mädchen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr gefördert und betreut. 

Zielgruppe

  • Für Kinder im Schulalter von 6 bis 14 Jahren
  • Für bis zu 9 Jungen und Mädchen 

Die Kinder, ebenso wie die Herkunftsfamilien, werden durch das Angebot des Internats-Hauses entlastet. Die Spannungen in den Beziehungen der Kinder und ihren Familien können abgebaut werden. Vorhandene Ambivalenzen lassen sich durch die gute pädagogische Arbeit, klären und auflösen. Die Lern- und Entwicklungschancen der Kinder werden durch das Angebot des Internats verbessert und ihre personalen und sozial-emotionalen Kompetenzen gestärkt.

Angebot

Um den Kindern und ihren Familien eine nachhaltige und wirksame Hilfe zu bieten, beinhaltet die Arbeit des Internats unter anderem:

  • die sozialpädagogische Arbeit am Kind
  • intensiv unterstützende Begleitung in schulischen Themenstellungen
  • eine intensive Familienarbeit in Form von Familienberatung
  • fachliche Einzelförderung
  • Gruppenpädagogik

Ein zentraler Bestandteil des Konzeptes ist ein strukturierter Tagesablauf für die jungen Bewohner. Dieser Ablauf bildet den Rahmen für die erfolgreiche sozialpädagogische Arbeit, vermittelt Orientierung und Sicherheit durch wiederkehrende Rituale und Veranstaltungen (gemeinsame Mahlzeiten, Hausaufgabenzeiten, Gruppenberatung, Spiel- und Freizeit-Angebote). Weiterhin erhalten die Kinder eine intensive Förderung beim Aufbau ihres individuellen Selbstkonzepts (Realitätssinn, individuelle Lebensperspektive, realistische Selbsteinschätzung, Stärkung des Selbstwertgefühls).

Rahmenbedingungen

  • Ganzheitliche Förderung durch regelmäßige Sport- und Bewegungseinheiten sowie gestalterische Angebote
  • Hausaufgabenbetreuung und schulische Förderung
  • Beteiligung der Eltern und regelmäßiger Austausch als wichtiger Bestandteil des Konzepts
  • Ferienbetreuung mit speziellen Ferienprogrammen
  • Vielfältiges Freizeitangebot
  • Möglichkeit der Beschulung in der ebenfalls auf dem Campusgelände gelegenen privaten Förderschule
  • Multiprofessionelles Mitarbeiterteam mit derzeit 7 pädagogischen Mitarbeitenden, zwei  Anerkennungsjahrpraktikantinnen und eine Bundesfreiwilligendienstlerin

 

internat team

Von links nach rechts (oben links beginnend): Nicole Foitzik, Lina Diedich, Alessandro Leanza (Gruppenleitung), Alina Machtenberg, Patrik Alscher, Jasmin Weigel, Rabea Tiegs, Rike Richert, Marnie Schnöwitz, Sina Wolff

 

nesrin goy